Honey-Skandal hat Auswirkungen auf alle Chrome-Erweiterungen

Anfang Januar 2025 hatten wir über die fraglichen Machenschaften der Browser-Gutschein-Erweiterung „Honey“ berichtet, da diese offenbar heimlich Affiliate-Cookies den Nutzern unterschob obwohl in manchen Fällen nicht einmal ein Rabatt gewährt werden konnte.

Aufgrund dieser Medienberichte wurde wohl auch Google auf diese Geschäftspraxis aufmerksam und schiebt einem solchen Verhalten nun den Riegel vor. Konkret gelten für alle Chrome Browser-Erweiterungen nun neue Regeln, in Zukunft ist es somit nicht mehr erlaubt dem jeweiligen Nutzer Affiliate-Cookies unterzuschieben ohne, dass diese einen Vorteil daraus ziehen können. Auch das heimliche setzen von Affiliate-Cookies, während der Nutzer einen Onlineshop besucht, ist nicht mehr zulässig.

Durch diese Maßnahme könnte auch Honey’s Geschäftsmodell ins Wanken geraten, da laut verschiedenen YouTubern die Erweiterung wohl im großen Stil angebliche Rabatte versprochen habe, diese letztendlich aber nicht für den jeweiligen Shop verfügbar waren. Trotzdem wurden in solchen Fällen jedoch Affiliate-Cookies gesetzt um Cookies von anderen Werbenetzwerken oder Influencern zu überschreiben und sich damit die Provision selbst einzustecken.



Im Chrome-Web-Store ist Honey weiterhin zu finden - trotzdem dürfte der Eigentümer PayPal nach den neuen Google-Richtlinien zukünftig wohl weniger verdienen. (Foto: Xgadget.de)
Datum:
15.03.2025, 00:34 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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