Sony will keine Beamer mehr in Europa verkaufen
Sony zieht sich mit seinen Heimkino-Beamern weitgehend vom europäischen Markt zurück. Der Grund: Ein Zulieferer des Unternehmens ist von EU-Sanktionen betroffen, da er offenbar auch das russische Militär beliefert. Diese Entwicklung sorgt für Unsicherheit in der Heimkino-Szene, insbesondere bei Fans der hochwertigen Sony-Projektoren.
Der Konzern erklärte dazu in einer Stellungnahme: „Um die Einhaltung der geltenden Gesetze und Vorschriften, einschließlich der jüngsten europäischen Exportkontrollvorschriften und Handelsbeschränkungen, zu gewährleisten, haben wir die unvermeidliche Entscheidung getroffen, den Verkauf der nachfolgend aufgeführten Projektormodelle in Europa einzustellen.“
Heimkino-Liebhaber in Europa müssen sich darauf einstellen, dass Sony-Projektoren künftig schwer oder gar nicht mehr erhältlich sein werden. Wer noch ein Modell ergattern will, sollte sich beeilen, solange Restbestände im Handel verfügbar sind.
BenQ nicht betroffen – Klarstellung zu Qisda
Zunächst kamen Gerüchte auf, dass auch BenQ von den Sanktionen betroffen sein könnte, da das Unternehmen zur Qisda-Gruppe gehört – jener taiwanesischen Firma, deren Tochtergesellschaft Qisda Optronics (Suzhou) auf der EU-Sanktionsliste steht.
BenQ stellte jedoch klar, dass die Sanktionen lediglich Qisda Optronics (Suzhou) betreffen und nicht die Muttergesellschaft Qisda Corp oder deren weitere Tochterfirmen wie BenQ selbst. Somit sind Beamer von BenQ weiterhin uneingeschränkt in Europa erhältlich.
Letzte Aktualisierung am 3.04.2025 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API