Starlink soll auch weiterhin in der Ukraine aktiv bleiben

Elon Musk hat einmal mehr für Schlagzeilen gesorgt – diesmal mit seinen Äußerungen zum Satelliten-Netzwerk Starlink, das für die Ukraine im Krieg gegen Russland von entscheidender Bedeutung ist. Nach Beginn des russischen Angriffs vor drei Jahren hatte SpaceX tausende Satellitenschüsseln und Endgeräte bereitgestellt. Während diese anfangs vom Unternehmen finanziert wurden, übernahm später die US-Regierung die Kosten. Aufgrund wachsender Spannungen zwischen den USA und der Ukraine ist inzwischen Polen eingesprungen, um die Finanzierung weiterhin zu gewährleisten.

Musk selbst unterstrich die essenzielle Bedeutung seines Satelliten-Netzwerks mit einer dramatischen Aussage auf seiner Plattform X: „Wenn ich es abschalten würde, bräche ihre gesamte Front zusammen.“ Damit löste er Sorgen aus, dass der Zugang zu Starlink möglicherweise gefährdet sein könnte – insbesondere nach der jüngsten Aussetzung der US-Militärhilfe für die Ukraine.

Nach der ersten Welle der Besorgnis ruderte Musk zurück und stellte unmissverständlich klar, dass Starlink für die Ukraine verfügbar bleiben wird. In einem weiteren Beitrag auf X schrieb er: „Um es ganz klar zu sagen: Egal, wie sehr ich mit der ukrainischen Politik nicht einverstanden bin, Starlink wird seine Terminals niemals abschalten.“ Er betonte zudem, dass das Satelliten-Netzwerk nicht als Verhandlungsmasse genutzt werde. Diese Klarstellung dürfte die ukrainischen Streitkräfte beruhigen, denn Starlink ist weiterhin das wichtigste Kommunikationsmittel an der Front.



(Symbolbild: starlink.com)
Datum:
10.03.2025, 00:37 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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